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Die Love Parade 2010 endete, aufgrund einer Katastrophalen Fehlplanung der Stadt Duisburg und dem Veranstalter, in einem absoluten Chaos mit vielen Toten und Verletzten! Nach aktuellem Stand gab es insgesamt 19 Tote und mehr als 340 zum Teil schwer Verletzte Menschen. Zudem gab der Veranstalter am Sonntag bekannt, dass dies die letzte Love Parade war. Noch am Samstagmorgen freuten sich viele Raver und Party-Freunde auf eine fröhliche Party mit lauter Musik und viel Spaß. Allerdings entpuppte sich die Love Parade 2010 schnell als die größte Fehlplanung, bei einer öffentlichen Veranstaltung, die man bisher gesehen hat. Gegen etwa 17 Uhr kam es am Samstagnachmittag in Duisburg zu dem furchtbaren Ereignis das viele Todesopfer und Verletzte forderte: Einige Teilnehmer rannten über die gesperrte Autobahn A 59 neben dem Festivalgelände südlich des Duisburger Hauptbahnhofs und wollten von dort aus in den Tunnel in der Karl-Lehr-Straße. Dieser wurde dann allerdings zu einem gefährlichen Nadelöhr und dort ist es dann zu einer Massenpanik gekommen. Von den insgesamt 1,4 Millionen Menschen die sich auf der Love Parade 2010 dabei waren, versuchten viele durch den kleinen Tunnel zu kommen. Dabei wurde dieser Tunnel so gefüllt, dass viele Menschen einfach umgestoßen wurden. Einige lagen sogar am Boden, als immer mehr Personen in die Unterführung drängten. Dieses Chaos führte zu bisher 19 bekannten Todesfällen und zu weit über 340 Verletzten. Einige Personen konnten noch vor Ort reanimiert werden, bei anderen kam jede Hilfe zu spät. Hinzu kam, dass nur 1000 Sicherheitskräfte vom Veranstalter, und 4000 Polizisten für die Love Parade eingeteilt wurden. Sicherlich hat kein Mensch mit einer solchen Massenpanik gerechnet, dennoch war von Anfang an völlig klar, dass die Zahl der Sicherheitspersonen und Helfer viel zu gering war. Da wurde sicherlich am falschen Ende gespart! Hinzu kam die Katastrophale Fehlplanung des Streckenverlaufs und der jeweiligen Zonen auf dem Festivalgelände. Auch die Wege dorthin waren viel zu eng und für eine solche Menschenmasse lange nicht ausreichend. Dann unterlief den Veranstaltern der nächste grobe Fehler: Anstatt die Party zu beenden, wurde die Menschen die auf dem Gelände feierten. nicht einmal mitgeteilt was passiert war. Die Musik lief weiter und während nur wenige Meter entfernt Menschen starben wurde weitergefeiert. Erst gegen 18 Uhr wurde die Besucher aufgerufen nach Hause zu gehen. Die Musik dröhnte unterdessen trotzdem weiter und fast alle tanzten weiter. Fehlplanungen führten zum Chaos Dann das nächste Problem: Die Rettungskräfte versuchen sich durch die Menschenmassen zu kämpfen um an die Verletzten Personen in den Tunnel zu kommen, dieses gelang jedoch kaum. Aus diesem Grund konnten vielen der Todesopfer auch nicht rechtzeitig geholfen werden. Angesichts der hohen Besucherzahl von 1,4 Millionen war es für die Polizei- und Rettungswagen kaum möglich an den Ort des Geschehens zu kommen. Am Ende landeten Sanitätshubschrauber auf der Autobahn und versuchten so an die Opfer zu kommen. Der Horror war vielen der Besuchern, die das Chaos im engen Tunnel miterlebten, deutlich ins Gesicht geschrieben. Sie wollten feiern, doch dann fand die Party ein bitteres Ende. Junge Menschen durchlitten sie Todesangst und sahen Menschen sterben. Ein junges Mädchen irrte nahe dem Hauptbahnhof umher. Sie sah aus als kam sie aus einem Kriegsgebiet, mit einem zerrissenen Oberteil und ohne Schuhe, weint sie leise vor sich hin. Von solchen und ähnlichen Szenen haben nach dem Chaos der Love Parade 2010 viele Augenzeugen berichtet. Am Sonntag, einen Tag nach der Love Parade, folgte ziemlich schnell die logische Konsequenz zu dieser Tragödie. Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat das „Aus“ der Loveparade verkündet. Somit wird es nie wieder eine Love Parade in Deutschland geben. „Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären“, sagte Schaller. „Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollständig aufzuklären.“ Dieser Wunsch wird dem Veranstalter sicherlich gewährt. Die Tragödie von Duisburg wird mit ziemlicher Sicherheit noch ein langes Nachspiel haben. Bleibt nur zu hoffen, dass diejenigen, die diese Fehlplanungen machten, auch ausreichend zur Rechenschaft gezogen werden. (fr)
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Unter dem Motto "The Art of Love" geben sich bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg die DJ-Größen der Welt wieder die Plattenteller in die Hand. Unter anderem sind David Guetta, Fedde Le Grand beim weltweit größten Techno-Event dabei - und später auf der 1LIVE Rocker und Freunde Party. Nach einem Jahr (Zwangs-)Pause gibts am 24. Juli 2010 die 19. Loveparade. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg werden wieder rund eine Million Techno- und Elektrofans erwartet. Die Loveparade zieht 2010 nicht durch die Stadt. Parade und Abschlussveranstaltung finden auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs statt. Die insgesamt 15 Floats werden ab 14 Uhr im Kreis um eine alte Güterhalle fahren.
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