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Internet-Provider behandeln alle Datenpakete im Internet gleich. Doch laut einem US-Zeitungsbericht will Google einen großen US-Provider dafür bezahlen, dass seine Daten schneller durchgeleitet werden. Update: Mittlerweile liegt die Antwort von Google vor. Wie die New York Times berichtet, verhandelt Google mit dem US-Internet- und Mobilfunk-Provider Verizon darüber, dass Verizon bestimmte Internet-Inhalte schneller ausliefert als anderen Content. Gegen Bezahlung durch den Content-Lieferanten, in diesem Fall also Google. Konkret könnte das beispielsweise bedeuten, dass Verizon Youtube-Videos bevorzugt ausliefern könnte (das Videoportal Youtube gehört Google). Denn es sind gerade Videostreams, die massiv Traffic verursachen und das Internet belasten. Schon länger denken deshalb Internet-Provider drüber nach, wie sie an diesen für sie bisher nur nachteiligen, weil Aufwand verursachenden Inhalten verdienen könnten. Eine nahe liegende Möglichkeit: Der Auslieferer der Videos zahlt für die Auslieferung der Videos an den Provider. Sollten sich Google und Verizon tatsächlich darauf einigen, dass Verizon gegen Bezahlung bestimmte Inhalte bevorzugt durchleitet, dann wäre das der Anfang vom Ende der so genannten Netzneutralität. Sie besagt, dass alle Inhalte gleichberechtigt behandelt und weitergeleitet werden, unabhängig davon, von wem sie stammen. Wenn die Provider tatsächlich anfangen, Gebühren für die Weiterleitung bestimmter Inhalte zu verlangen, könnte das im Endeffekt zusätzliche Kosten für den Internetnutzer bedeuten. Weil die Provider dann vielleicht dazu übergehen und gegen Aufpreis bevorzugte “Premium“-Internetzugänge anbieten, während Nutzer der Standardzugänge mit gedrosseltem Tempo unterwegs sind. Laut New York Times war Google nicht zu einer Stellungnahme bereit. Insiderinformationen zufolge könnte das Abkommen zwischen Google und Verizon aber bereits nächste Woche unterzeichnet werden. Sollte sich die „schnellere-Durchleitung-gegen-Bezahlung“ durchsetzen, dürften kleinere Web-Content-Anbieter das Nachsehen haben. Kleine Internetunternehmen und private Betreiber von Websites können mit großen Internet-Unternehmen finanziell nicht mithalten und müssten akzeptieren, dass ihre Inhalte bei der Auslieferung benachteiligt werden. PC-WELT fragte bei Google nach, was an dem Bericht der New York Times dran sei. Die Antwort von Google kam prompt: "The New York Times is quite simply wrong. We have not had any conversations with Verizon about paying for carriage of Google traffic. We remain as committed as we always have been to an open Internet." Google dementiert also, jemals Gespräche mit Verizon über eine Bezahlung für die Weiterleitung seines Traffics geführt zu haben. Google sieht sich wie gehabt dem freien Internet verpflichtet. Quelle: http://computer.de.msn.com/ratgeber_und_praxis/online/online.aspx?cp-documentid=154324017
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Essen (dpa) - Theo Albrecht, einer der beiden Gründer des Discount-Riesen Aldi, ist tot. Albrecht sei am Samstag im Alter von 88 Jahren in seinem Geburtsort Essen gestorben, hieß es in einer Erklärung der Unternehmensgruppe Aldi Nord. "Aldi trauert um einen Menschen, der gegenüber seinen Geschäftspartnern und Mitarbeitern bescheiden auftrat und sie immer mit großem Respekt behandelte." Als Unternehmensgründer und Pionier im Discounthandel habe Albrecht jahrzehntelang die Geschicke der Unternehmensgruppe geprägt und eine Unternehmensphilosophie auf Basis klassischer Kaufmannswerte entwickelt. Auf Albrecht seien tiefgreifende Innovationen im deutschen Einzelhandel zurückzuführen, erklärte das Unternehmen unter Verweis auf das Discountsystem. Albrecht habe seit Beginn seines unternehmerischen Handelns auf "uneingeschränkte finanzielle Solidität" gesetzt. "Aus diesem Grund hat die Unternehmensgruppe Aldi Nord bis heute keinerlei Verbindlichkeiten." Der Firmengründer habe bereits zu Lebzeiten eine Nachfolgeregelung für die Zukunft der Gruppe gefunden. Seit einigen Jahren werde das Unternehmen von Managern geführt, "die unabhängig von Theo Albrecht und seiner Familie alle operativen Entscheidungen treffen". Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/wirtschaft/10886546-Aldi-Gruender-Theo-Albrecht-ist-tot.html
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Duisburg (dpa) - Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat sich auf 21 erhöht. In der vergangenen Nacht sei eine 25 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus bei Essen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Das sagte der Duisburger Staatsanwalt Rolf Haverkamp der dpa. Die Todesopfer der Loveparade sind durch Brustquetschungen ums Leben gekommen. Sie seien erstickt, berichtete die Duisburger Staatsanwaltschaft am Dienstagabend über die Obduktionsergebnisse. "Anhaltspunkte für Stürze aus großer Höhe als Todesursache haben sich nicht finden lassen." Zuvor hatte bereits die Ministerpräsidentin von Nordrhein- Westfalen, Hannelore Kraft (SPD), gesagt, dass die tödlichen Verletzungen ausschließlich auf das Gedränge zurückzuführen seien. Drei Tage nach der Katastrophe wurden die Leichen zur Bestattung freigegeben. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) will am heutigen Mittwoch über weitere Ermittlungsdetails berichten. Der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch) zufolge wird er einen vorläufigen Bericht vorlegen, der die Lopavent GmbH um Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller schwer belasten soll. Wie die "SZ" berichtet, soll sich Lopavent mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt haben. Die Firma habe völlig falsch berechnet, wie sich die Besucherströme auf dem Gelände verteilen. Bei der Massenpanik am Rande der größten Techno-Party der Welt waren am Samstag in Duisburg 21 Menschen ums Leben gekommen. Es gab mehr als 500 Verletzte. Auch auf Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland wächst weiterhin der Druck. Der CDU-Politiker will einem Zeitungsbericht zufolge nicht an der geplanten Trauerfeier teilnehmen. Sauerland wolle "die Gefühle der Angehörigen nicht verletzen und mit seiner Anwesenheit nicht provozieren", sagte ein Sprecher der Duisburger Stadtverwaltung der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Die Zeitung zitierte zudem Polizeikreise, dass auch Sicherheitsbedenken zu der Entscheidung geführt hätten. Es seien Morddrohungen gegen Sauerland ausgesprochen worden. Die Stadtverwaltung war am Dienstagabend nicht für eine Bestätigung erreichbar. Sauerland steht seit dem Unglück im Zentrum heftiger Kritik. Unterdessen werden die Rufe nach Konsequenzen für künftige Großveranstaltungen lauter. So will das Land Nordrhein-Westfalen neue bundeseinheitliche Regelungen für solche Events erreichen. Ministerpräsidentin Kraft kündigte am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Düsseldorf an, sie wolle sich bundesweit für einen besseren Umgang mit Großveranstaltungen einsetzen. Städte - vor allem solche, die damit wenig Erfahrung haben - dürften nicht alleingelassen werden. Einen Vorstoß werde NRW in der Innenministerkonferenz unternehmen. Auch die Innenexperten von SPD und CDU, Dieter Wiefelspütz und Wolfgang Bosbach, verlangten Mitspracherechte für übergeordnete Behörden. Entsprechend äußerten sie sich im "Kölner Stadt-Anzeiger" beziehungsweise in der "Rheinischen Post" (Mittwoch). Mit Blick auf die gegenseitigen Schuldzuweisungen wies die Polizei Vorwürfe zurück, wonach sie die Massenpanik am Zugangstunnel des Geländes ausgelöst hat. Loveparade-Veranstalter Schaller hatte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa erklärt, zur Katastrophe habe eine "verhängnisvolle Anweisung" der Polizei geführt, die Schleusen vor dem Tunnelzugang auf dem Gelände zu öffnen. In der "Bild"-Zeitung (Mittwoch) verteidigte Schaller das Sicherheitskonzept. "Alle Auflage, die wir bisher geprüft haben, haben wir zu 100 Prozent erfüllt." Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/10884510-Loveparade-21-Todesopfer.html
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Deutschland - England 2:1: Vor 41.000 Zuschauern in Bloemfontein schwört sich die DFB-Elf vor dem Spiel im obligatorischen Spielerkreis auf die Partie gegen England ein. Die deutsche Elf hat mit dem 4:1-Erfolg über England ein Stück WM-Geschichte geschrieben und beweist aufs Neue den unbändigen Zusammenhalt und Charakter, den dieses Team ausmacht. Für Fabio Capello und seine Engländer ist die Blamage gegen den ewigen Rivalen der Tiefpunkt einer Weltmeisterschaft, die von Enttäuschungen geprägt war. Die englischen Spieler lungerten in ihren Sitzen, Ashley Cole links hinten in der letzten Reihe, davor Wayne Rooney. Der sah noch blasser aus als nach drei durchzechten Nächten, unfähig, auch nur sein Handy zu bedienen. Gleich daneben, allerdings mit entgegengesetzter Fahrtrichtung, startete das Vehikel des DFB in die gleißenden Scheinwerferlichter der Kameras, auf zum Triumphzug durch Bloemfontein und vom hiesigen Flughafen zurück in ihr WM-Quartier bei Pretoria. WM-Historie in Bloemfontein Die Engländer blieben zurück. Erschüttert in ihren Werten, demoralisiert und mit Hohn und beißendem Spott der landsmännischen Journalisten überschüttet. Die 40.510 Zuschauer im Free State Stadium zu Bloemfontein waren ein paar Minuten davor Zeuge eines der erstaunlichsten Spiele der WM-Geschichte geworden. Eine skurrile Mischung aus Unglaube und Fassungslosigkeit war zu vernehmen, die Worte "Wembley" und "München" gleichgestellt mit "Free State" und "Bloemfontein". "Es gab ein paar Drinks" Nach ein paar Bieren schlichen Deutschlands Helden durch die Mixed Zone. "Es gab ein paar Drinks in der Kabine", deutete Arne Friedrich einige alkoholische Durstlöscher an, die sich die Mannschaft verdient hatte nach diesem Spiel. Dieser Demonstration. Dieser Kampfansage. Es gibt Spiele, da werden Helden geboren. Einzelne Spieler, die eine Partie entscheiden oder entscheidend beeinflussen. In Bloemfontein wurde der Welt eine deutsche Mannschaft präsentiert, die wie ihre vielen Vorgänger auch Angst und Schrecken verbreitet - aber mit einer offensiven, sympathischen Art. Neue Form des Zusammenhalts Das 4:1 gegen das als einer der großen WM-Favoriten gehandelte England war eine Ansage an die Konkurrenz: Hier sind wir! Wir sind schnell, wir sind hungrig und wir sind ein Team. "Ich bin jetzt seit acht Jahren bei der Nationalmannschaft. Aber so einen Teamgeist und Zusammenhalt wie in dieser Mannschaft habe ich noch nicht erlebt", sagte Friedrich. Es sind die alten Zitate, die diese Mannschaft zu bestätigen versucht. Eine Mannschaft ohne echten Weltklassespieler schlägt eine Ansammlung von Stars ohne Konzept und Zusammengehörigkeitsgefühl. Oder kurz: Form schlägt Klasse. Löws Plan geht auf Dass dabei auch die beiden Trainer einen großen Anteil am Ausgang der Partie hatten, macht den Verlauf der 90 Minuten noch unglaublicher. Joachim Löw erscheint im Vergleich zu Fabio Capello wie ein Lehrling. Der Bundestrainer hat nicht die Aura, nicht die Vita und schon gar nicht die Erfolge des Italieners vorzuweisen. Aber er hatte neben einer intakten Mannschaft auch einen zwar einfachen, aber doch sehr effektiven Plan ausgegeben: Ballbesitz für den Gegner. "Wir wollten England spielen lassen. Wir wussten, dass sie Probleme haben, wenn sie das Spiel machen müssen. Und dass wir dann die Stiche nach vorne setzen, weil wir die Qualität dazu haben, war uns klar", sagte Kapitän Philipp Lahm. Müller überragt in neuer Rolle Dazu ein paar taktische Umstellungen: Müller als Freigeist in den Räumen und nicht mehr nur auf dem rechten Flügel, Mesut Özil hinter der feindlichen Linie Gareth Barry und Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira, die durch das Zentrum Druck auf das englische Mittelfeld machten und so immer wieder den langen Ball des Gegners erzwangen. "Das war heute zweifellos von unserer jungen Mannschaft eine grandiose Leistung gegen erfahrene Engländer. Wir haben taktisch hervorragend gespielt", lobte Löw seine Spieler. Aber er lobte sich damit auch ein wenig selbst. England hatte in der ersten Halbzeit große Probleme, Capello aber blieb bei seinem 4-4-2 und nahm die numerische Unterzahl im entscheidenden Spieldrittel hinter der eigenen Mittellinie in Kauf. Eine fatale Fehleinschätzung, die spätestens durch die beiden Blitzkonter mit Müllers Torerfolgen ad absurdum geführt wurde. Was wird aus Fabio Capello? Der Italiener wollte sich nach der Partie nicht zu seiner Zukunft äußern. Nur so viel: Nach der Rückkehr nach London wolle er sich mit der FA zusammensetzen und die WM analysieren. Bei einem Sieg aus vier Spielen, nur drei erzielten Toren und einer vernichtenden Niederlage gegen den alten Rivalen bleiben Capello aber nicht mehr viele Argumente übrig. Als Nachfolger wurden bereits am Sonntagabend noch Harry Redknapp, der als TV-Kommentator im Free State Stadium das Debakel live vor Ort erlebte, und Roy Hodgson gehandelt. 54 gute Sekunden der Engländer Es gab im Spiel zwei Knackpunkte, die die deutsche Mannschaft entweder mit Glück oder aber Geschick überstehen konnte. Frank Lampards Schuss tropfte von der Querlatte eindeutig und eigentlich für jeden im Stadion sichtbar hinter die Linie. Das uruguayische Schiedsrichtergespann aber entschied nicht auf Tor. Es wäre das 2:2 gewesen, nur 54 Sekunden nach dem überraschenden Anschlusstreffer. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Mannschaft ihren Faden verloren, auch in den Minuten nach der Halbzeit drückte England und war für eine kurze Zeit die bessere Mannschaft. "Das Ghana-Spiel war wichtig für diese Partie" Dann aber zeigte Deutschland, dass es aus dem Zitterspiel gegen Ghana gelernt hat und daran auch ein ganzes Stück gewachsen ist. "Das Ghana-Spiel war wichtig für diese Partie heute", sagte Lahm. "Daraus konnten wir eine ganze Menge mitnehmen für das Spiel gegen England." Die Mannschaft zog sich in der Folge selbst wieder aus ihrer bedrohlichen Lage, so wie es echte Spitzenmannschaften machen: Kühl und effizient. Im Endeffekt gewährte sie den Engländern nur 54 Sekunden auf Augenhöhe - auch wenn der Gegner ein paar Minuten optisches Übergewicht hatte. Deutschland braucht niemanden zu fürchten Zwei gestochen scharfe Konter bedeuteten die höchste WM-Niederlage Englands aller Zeiten und die Bestätigung für dieses junge Team: Wir können bei dieser WM auch die ganz Großen schlagen. "Wir sind sicherlich nicht in der Favoritenrolle", beschwichtige Löw zu hohe Erwartungen. "In einem Turnier gibt es immer unterschiedliche Situationen und Spiele. Wir müssen nun wieder ganz hart arbeiten, denn die nächsten Gegner werden ja noch schwieriger." Aber zumindest hat die Mannschaft jetzt schon einen Sieg für die Ewigkeit gelandet. Quelle: 2010 Spox Quelle: http://sport.freenet.de/wm2010/nachbericht-deutschland--england-41-ein-sieg-fuer-die-ewigkeit_1782460_489876.html
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Die internationale Presse überschlägt sich nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Australien mit Lob für die deutsche Nationalmannschaft. "Deutschland macht Angst", schrieb die "AS". Deutschland - Australien (4:0) AUSTRALIEN Sydney Morning Herald: "Komplette, vollkommene Katastrophe für Verbeek und die Socceroos. Ein deutsches Team auf dem Weg nach oben demütigte zum Teil ein australisches Team auf dem Weg nach unten. Zu viel Tempo, zu viel Bewegung, zu groß, zu stark, zu fähig, zu verdammt gut!" The Age: "Die Deutschen haben eine Fußball-Lektion erteilt und hatten genug Chancen, doppelt so hoch zu gewinnen. So groß war ihre Überlegenheit. Die Socceroos sahen nie so aus, als könnten sie ein deutsches Team gefährden, das mit Tempo, Kraft und Präzision spielte und sein Versprechen erfüllte, Australien komplett zu zerpflücken." England The Sun: "Deutschland brachte Licht in die Weltmeisterschaft, als es in der letzten Nacht eine wahrhafte Fußball-Lehrstunde erteilte. Und es vervollständigte ein Wochenende voller Elend für alle englischen Fans. Können wir das Turnier noch einmal beginnen, Mr. Blatter?" Daily Mirror: "Diese Vuvuzelas sind nur ein Zehntel so nervig wie der Gedanke, dass Deutschland wieder ins Finale kommen wird." The Times: "Je mehr sich Deutschland verändert, desto mehr Dinge bleiben dieselben. Dies waren Deutsche, aber nicht auf die Art, wie wir sie kennen. Deutschland nahm Australien auseinander, spielte um sie herum und lies sie schließlich gedemütigt zurück. Dies war eine Mannschaft mit demselben Hauch von Ballerinas wie von Bulldozern." Daily Mail: "Pass auf, England! Deutschland wartet! Es war erbarmungslos, überraschend extravagant und absolut mühelos. Die Deutschen wurden der Arroganz beschuldigt, als der neue Kapitän Philipp Lahm erklärte, man wolle den Gegner mit den spielerischen Fähigkeiten beherrschen. Es stellte sich als alles andere als Arroganz heraus." SPANIEN AS: "Deutschland macht Angst. Das war eine deutsche Kandidatur auf den WM-Sieg." Marca: "Das neue Deutschland ist der Wahnsinn. Diese Mannschaft ist anders, sie will den Ball und streichelt ihn. Sie spielt Fußball mit Eleganz." Sport: "Ein spektakuläres Deutschland überrollt Australien mit einem beängstigenden Sieg für die kommenden Gegner." ITALIEN Gazzetta dello Sport: "Löws Kinder pfeifen auf die alten Australier, wie Teenager, die sich über Erwachsene lustig machen, die die modernsten Technologien nicht kennen. Der erste Erfolg der Deutschen ist jedoch auch das Resultat von Qualität und Taktik, die man nicht mit Reife, sondern mit hartem Training erlernt". Tuttosport: "Das multikulturelle Deutschland beeindruckt. Jugend und Technik besiegen die australischen Opas. Das ist natürlich erst der erste Schritt, doch die anderen Teams sind gewarnt: Deutschland ist gefährlich." Corriere dello Sport: "Das Baby-Deutschland ist beeindruckend und macht Angst. Gestern hat die Mannschaft Australien mit einer fast übertriebenen Leichtigkeit überrollt. Löw hat eine außerordentliche Mannschaft mit einer großartigen Zukunft aufgebaut. Dieses Deutschland hat wirklich nichts mit den bisherigen Mannschaften zu tun. Die technische Qualität ist sehr hoch." Repubblica: "Deutschland ist eine Tormaschine. Solide, pragmatisch, charismatisch und oft sogar raffiniert: Die Australier sind in diesen vier Jahren sehr gealtert. Sie erinnern keineswegs an die Mannschaft, die Italien vor vier Jahren beim Achtelfinale unter Druck gesetzt hatten. Vier Tore sind ein phantastischer Start, der die Deutschen vom Stereotyp eines Fußballs mit viel Muskeln und keiner Phantasie befreit." Corriere della Sera: "Das neue Deutschland: Phantasie an der Macht. Löws Mannschaft erteilt Australien eine Lehre von schönem Fußball. Mesut Özil hat der Welt erklärt, warum er bald zu den fünf absolut besten Spielern zählen wird. Das junge und multiethnische Deutschland hat phantastisch gespielt und den besten Fußball seit Beginn der WM gezeigt." NIEDERLANDE De Telegraaf: "Traumstart für Deutschland, Australien bezieht Prügel. Australien hatte keine Antwort auf den deutschen Angriff, der wie ein weißer Tornado über den Rasen fegte." SÜDAFRIKA The Star: "Deutscher Blitzkrieg versenkt Australien. Das war ohne Zweifel einer der sportlichen Höhepunkte, die Durban je gesehen hat. Mit diesem Sieg hat Deutschland eine klare Botschaft gesendet." The Citizen: "Von Deutschland hat wie schon vor der WM 2006 niemand etwas erwartet, diesmal auch, weil ihnen Michael Ballack gefehlt hat. Aber Ballack hat an diesem Abend keiner vermisst." Daily Sun: "Deutschland erledigt Australien." BRASILIEN Folha: "Mit überzeugendem Fußball und einem Tor von Cacau überrollt Deutschland Australien." Estadao: "Deutschland mit neuem Gesicht und Fußball-Show. Endlich gelingt einem Titelfavoriten ein überzeugender Sieg bei der WM." Lance: "Deutschland siegt, überzeugt und bewies, dass es zu den Titelkandidaten gehört. Haltet ein Auge auf die Deutschen." O Globo: "Deutschland sorgt für das erste WM-Schützenfest." ARGENTINIEN Ole: "Deutschland machte was es wollte mit Australien. Die Europäer zeigten, dass die Abwesenheit von Ballack nicht ins Gewicht fällt." Clarin: "Deutschland kommt immer im Stillen zur WM und sorgt dann für mächtig Lärm. Das musste Australien am eigenen Leib erfahren." La Nacion: "Deutschland hat sich das Hemd eines Titelanwärters angezogen und Australien vom Platz geprügelt." URUGUAY Ovacion: "Deutschland gab der WM Fußball und Tore. Das war das Beste, was wir bislang im Turnier gesehen haben." Ghana - Serbien (1:0) SPANIEN AS: "Der erste Sieg der Afrikaner dank eines komischen Handspiels. Jetzt wird es verdammt schwer für das Antic-Team." SÜDAFRIKA Daily Sun: "Die Black Stars strahlen hell. Ghanas Fans sorgten für echte afrikanische Stimmung." Business Day: "Ghana macht Afrika stolz. Sogar Südafrikas Fans unterstützen die Black Stars." Sowetan: "Yes, we Gyan! Ghana hat die WM in den zweiten Gang geschaltet. Beim Schlusspfiff explodierte das Stadion." ITALIEN Gazzetta dello Sport: "Gyan Asamoah, der Held Afrikas. Ghana ist die erste Nationalmannschaft des Kontinents, die in Südafrika siegt. Serbien startet schlecht. Die Mannschaft ist voller talentierter Spieler, denen es jedoch an Mut fehlt. Tuttosport: "Ghana bleibt seinem Ruhm treu, Afrikas Brasilien zu sein. Serbien macht von Anfang an verheerende Fehler. Die statische Mannschaft ist nie wirklich gefährlich geworden". NIEDERLANDE De Volkskrant: "Ein Sieg für ganz Afrika." De Telegraaf: "Gyan Asamoah war für kurze Zeit der meist bejubelte Mann in Afrika." Algerien - Slowenien (0:1) SPANIEN AS: "Der algerische Torwart war der beste Partner der Slowenen." SÜDAFRIKA The Star: "Ein Torwart-Patzer beschenkt Slowenien. Algerien verliert wegen eines Anfängerfehlers." Sowetan: "Ein erneuter Aussetzer zerstört die Hoffnungen Algeriens." ITALIEN Corriere dello Sport: "Ein zweiter Green schenkt Slowenien ein Tor. Algeriens Tormann Chaouchi macht einen Fehler wie sein englischer Kollege. Die WM hat erst begonnen, doch es hagelt schon Fehler der Torhüter." Tuttosport: "Fehltritt Chaouchis, Slowenien feiert. Dabei hatte Algerien seit 24 Jahren auf dieses Spiel gewartet. Die Bitterkeit hätte nicht größer sein können. Freude bei den Slowenen, die den Sieg verdient haben". Quelle: http://sport.freenet.de/wm2010/wm-2010-deutschland-macht-angst_1722866_489876.html Quelle: 2010 Spox
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München (seb) Die GEZ-Gebühr ist vermutlich noch unbeliebter als Knöllchen und Lohnsteuer zusammen. Doch es geht noch schlimmer: Demnächst fragt der Staat nicht mehr "Schon GEZahlt?", er holt sich das Geld einfach aus jedem Haushalt. Am Mittwoch und Donnerstagkommen die Ministerpräsidenten in Berlin zusammen, um die zukünftige Finanzierung von ARD,ZDF und Deutschlandfunk festzulegen. Im Zuge eines neuen Rundfunkgesetzes soll die alte GEZ-Gebühr durch eine Haushaltsabgabe ersetzt werden. Statt wie bisher für jedes Fernseh- und Radiogerät einzeln zu zahlen, würde dann eine Gesamtgebühr für sämtliche Geräte erhoben werden. Mit Beginn der neuen Gebührenperiode 2013 soll auch dieser Wechsel stattfinden. Wie früher ein Schreiben der GEZ zu ignorieren - das geht dann nicht mehr: Die neue Haushaltsabgabe sei "nichts anderes als eine Steuer, die von jedem Haushalt entrichtet werden müsste", erklärt Ralf Dewenter, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftstheorie an der Technischen Universität Ilmenau, im Blog "Carta". Ob das Ganze wirklich fair ist, stellt Dewenter eher infrage. Schließlich konnte man die Verweigerung der GEZ-Gebühr bisher moralisch noch damit begründen, dass man die Programme von ARD und ZDF nie oder nur sehr selten schaut. "Eine Befreiung von der Rundfunkabgabe wäre dann auch nicht mehr möglich," so Dewenter. In der neuen Haushaltsabgabe wären dann wohl auch Computer inbegriffen, mit denen viele Menschen bereits über das Internet Inhalte der öffentlich-rechtlichen Medien anschauen oder -hören. Mit der 2007eingeführten Internet-Gebühr hatte die GEZ ein klassisches Eigentor geschossen: Die zusätzliche Abgabe führte zu einem Aufschrei sowie zu einer Reihe von Gerichtsprozessen. Den erlittenen Image-Schaden konnten die Gebührenwächter auch mit ihren vielen Werbespots nicht reparieren. Ein Gutes hat die neue Abgabe allerdings: Wer bisher hinter zugezogenen Gardinen und in ständiger Angst vor den "GEZ-Schnüfflern" lebte, darf aufatmen. Mit der Haushaltsabgabe entfällt die gefürchtete Nachforschung über die genaue Anzahl von Rundfunkempfängern im Haushalt. Die Höhe der neuen Abgabe soll zunächst nicht mehr als 17,98 Euro im Monat betragen, also genauso viel wie die bisherige Rundfunkgebühr. Juristisch steht der neuen Haushaltsabgabe nichts mehr im Weg. Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchof hat die Abgabe bereits für verfassungsrechtlich unbedenklich erklärt. Quelle: http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/geld/10580866-GEZ-Gebuehr-soll-abgeschafft-werden.html
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Phone 4: iPhone neu erfunden: Das Design war schon bekannt - dennoch konnte Steve Jobs mit dem iPhone 4 das Publikum überraschen. Denn es sind die inneren Werte, die alle bisherigen iPhones in den Schatten stellen. Es stimmte also doch: Was die US-Website Gizmodo dank eines gestohlenen Prototypen schon vorab in die Weite des Internet posaunt hatte, bestätigte Apple-Chef Steve Jobs persönlich auf seiner Auftaktrede zur Entwicklerkonferenz WWDC. Das neue iPhone 4 besteht praktisch nur aus Aluminium und Glas, verfügt also auch nicht mehr über eine gerundete Plastikschale als Rücken. Die Bedienelemente sind leicht neu geordnet, die SIM-Karte steckt an der Seite und es besitzt zwei Kameras und zwei Mikrofone. Soviel war bekannt - doch wie Jobs selbst sagte: "Sie müssen es selbst gesehen haben". Display wie gedruckt Denn was Gizmodo nicht wusste war die eigentliche Sensation der Ankündigung: Obwohl das Display des iPhone 4 nicht größer ist als das der Vorgänger, verfügt es über eine sagenhafte Auflösung von 960 mal 640 Bildpunkten. Mit der hohen Bildschirmauflösung erreicht Apple eine Punktdichte von 360 Punkten pro Zoll (ppi). Das ist so viel, wie die ersten Laserdrucker erzeugten und ermöglicht ein gestochen scharfes Bild. Es ist laut Apple das am höchsten auflösende Display, das es in einem Smartphone gibt. Insbesondere Text, aber auch Fotos werden so erheblich schärfer dargestellt. Auch die Videodarstellung soll vom hochauflösenden Bildschirm profitieren. Videotelefonie und HD-Videos Neben der "normalen" Kamera auf dem Rücken des Geräts gibt es im iPhone 4 nun auch eine nach vorne gerichtete, kleinere Kamera. Diese dient einer neuen Funktion, die dem iPhone 4 vorenthalten ist. Mit diesem lassen sich nämlich über WLAN Videotelefonate führen. Noch, so Jobs, sei das Mobilnetz nicht für solche Datenmengen ausgelegt - aber das könne ja noch werden. Videotelefonie funktioniert vorerst nur zwischen den neuen iPhones. Allerdings basiert die Technik auf offenen Standards, so dass Dritthersteller eigene Lösungen beisteuern können. Die "normale" Kamera auf dem Rücken hat Apple nach eigenen Angaben stark verbessert. Sie nimmt zwar mit "nur" 5 Megapixel auf, die Bildqualität soll aber dank eines größeren Sensors sehr viel besser sein als bei vergleichbaren anderen Handy-Kameras. Zudem spendiert Apple ein LED-Blitzlicht für Nachtaufnahmen. Video kann das iPhone 4 in HD-Qualität aufnehmen, auch unter Zuhilfenahme der LED-Lampe. Und wer die HD-Qualität verstärkt nutzen will, findet im App Store demnächst iMovie für das iPhone - eine komplette Schnittlösung für Videos für 4,99 US-Dollar Höhere Leistung und längere Akkulaufzeit Laut Apple ist das iPhone 4 dank des neu verbauten A4-Prozesors erheblich schneller als der Vorgänger. Unsere Tests des iPad, in dem der A4 verbaut ist, zeigen die erheblich höhere Leistung der Apple-CPU. Der A4-Prozessor hat den weiteren Vorteil, sehr Strom sparend zu arbeiten. Dadurch ergeben sich laut Steve Jobs Akkulaufzeiten, die deutlich über den jetzigen liegen: 7 Stunden Sprechzeit, 10 Stunden Web und Videowiedergabe, 40 Stunden Audio und 300 Stunden im Standby-Modus. Dünner als der Vorgänger Bei all den positiven inneren werten hat es Apple sogar geschafft, das iPhone 4 dünner zu machen als den Vorgänger. Mit 9,3 Millimetern ist es tatsächlich ein Viertel dünner als das iPhone 3GS. Zudem ist es drei Millimeter schmaler als das Vormodell. Preise und Verfügbarkeit Zu haben ist das neue iPhone 4 ab dem 24 Juni in den USA und in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Der rest der Welt folgt im Juli und September. In den USA geht das iPhone 4 mit 16 GB Speicher zum Preis des 3GS über den Ladentisch - hierzulande wird es wohl ähnlich sein. Das Modell mit 32 GB Speicher kostet in den USA 100 Doller mehr, auch hier wird es wohl einen Aufpreis für den größeren Speicher geben. Quelle: Copyright (C) www.macwelt.de Quelle: http://digitalewelt.freenet.de/computerzubehoer/mac/apple-stellt-iphone-4-vor_1703046_1055060.html
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Washington (dpa) - Hoffnung nach gut fünf Wochen Ölpest: Das Verstopfen der sprudelnden Quelle im Golf on Mexiko verlief am Donnerstag nach Plan. Der massive Beschuss des Bohrlochs mit riesigen Schlamm-Mengen konnte das Öl nach Angaben der US-Küstenwache schon zeitweise stoppen. Eine Erfolgsmeldung sei das aber noch nicht, sagte der Einsatzleiter der US-Regierung, Admiral Thad Allen. Der Prozess gehe wie vorgesehen weiter. Allen wollte am späten Abend (MESZ) eine Erklärung dazu abgeben. Anzeige Bei dem "Top Kill" genannten Verfahren werden pro Minute tausende Liter Schlamm durch das Sicherheitsventil ("Blowout Preventer"), das auf dem Bohrloch sitzt, dem Ölstrom entgegen gepumpt. Der Austritt von Öl und Gas war dadurch für kurze Zeit unterbrochen worden. Ist die Aktion dauerhaft erfolgreich, soll die Quelle noch mit Zement versiegelt werden. Experten der US-Regierung sprechen derweil von der schlimmsten Ölpest, die es je in den USA gegeben hat. Sie korrigierten die Schätzungen über die Menge des sprudelnden Öls im Golf von Mexiko dramatisch nach oben. Seit Beginn es Öl-Dramas am 20. April seien insgesamt mehr als 36 700 Tonnen Öl ins Meer gelangt. Damit hätte die Ölpest - gemessen an der Menge - die von 1989 übertroffen. Damals war der Tanker Exxon Valdez vor der Küste Alaskas verunglückt und es waren schätzungsweise rund 35 000 Tonnen Öl ausgetreten. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass täglich zwischen etwa 1600 und 3400 Tonnen Rohöl ins Meer strömen, sagte die Direktorin der US-Geologiebehörde USGS, Marcia McNutt. Bislang war offiziell eine Menge von rund 700 Tonnen genannt worden. Zahlreiche Fachleute hatten diese Angabe jedoch angezweifelt. McNutt betonte, auch die jüngsten Schätzungen seien nur vorläufig. Man betrachte "eine höchst dynamische, komplexe Lage". Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe kündigte Barack Obama eine härtere Gangart gegen die Ölindustrie an. "Diese Ölpest hat gezeigt, wie sehr Reformen nötig sind", sagte er am Donnerstag in Washington. Es werde für die Firmen künftig wesentlich schwerer, Genehmigungen für Bohrungen in tiefen Küstengewässern zu erhalten. Außerdem würden die Sicherheitsanforderungen verschärft. Der Präsident sagte, er wolle die "behagliche und manchmal korrupte Beziehung" zwischen den Behörden und der Ölindustrie beenden. Als Sofortmaßnahme verlängerte die Regierung das Moratorium über neue Bohrungen im Meer, das nach dem Unglück verhängt wurde, um sechs Monate. Zudem setzte sie zwei geplante Probebohrungen vor Alaska aus und stoppte Verpachtungen im Golf vom Mexiko und vor der Küste des Bundesstaates Virginia. Mehr als 30 laufende Bohrungen im Golf werden auf Eis gelegt. Nach den Worten von Konteradmiral Mary Landry von der US- Küstenwache sind mittlerweile 160 Kilometer Küste verdreckt - es seien Strände wie auch Marschland. In einigen Fällen handele es sich um schweres Öl, in anderen lediglich um einen Film. Der Konzern BP hatte am Mittwochabend begonnen, große Schlammmassen in das Bohrloch zu pumpen. Das Ölunternehmen hatte die Erfolgsaussicht bei 60 bis 70 Prozent gesehen. Kurzfristig könnte BP auch einen 1,50 Meter hohen Zylinder aus Stahl über das Leck stülpen, der das Öl auffangen soll, sagte Vizepräsident Kent Wells. Über ein Rohr an der Vorrichtung könnte ein Öl-Wasser-Gemisch nach oben in ein Schiff gepumpt werden. Vor drei Wochen aber war das Ölunternehmen mit einem ähnlichen Versuch gescheitert, weil Kristalle die Leitung verstopften. Allerdings kam damals eine wesentlich größere, 13 Meter hohe Kuppel zum Einsatz. Der Einsatz gegen die Ölpest kostete BP nach offiziellen Angaben bislang 750 Millionen Dollar (615 Millionen Euro). Die US-Regierung habe bisher 100 Millionen Dollar (82 Millionen Euro) ausgeben müssen, die sie allerdings von dem Ölkonzern zurückerhalte. Quelle: http://nachrichten.freenet.de/topnews/golf-von-mexiko-oel-unter-wasser-gestoppt_1664968_533312.html
| Kommentiert von Jörg Thoms am 09.06.2010 um 12:36 Uhr | | Wenn sich das Weiter ausdehnt und den Golfstrom erreicht, hat das auch Auswirkungen auf Europa. jetzt schon sind die ökologischen Folgen kaum absehbar.
Der preis für Fisch und Fischereiprodukte wird dann demnächst auch in die Höhe schnellen.
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